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Ich bin gar nicht so selbstlos, wie viele von Euch glauben!

 
 

Ich bin gar nicht so selbstlos, wie viele von Euch glauben!

50 Engel für das Jahr. So heißt das Buch von Pater Anselm Grün, das mich schon seit einigen Jahren inspiriert. 50 Engel. So viele brauche ich gar nicht. Mir genügt schon einer. Einer, der mich aber dafür das ganze Jahr über leitet und begleitet …  2017 war es der ‚Engel der Klarheit‘, der mir zum guten Freund und Wegbegleiter geworden ist. Wie ich zu ihm gekommen bin? Oder besser gesagt er zu mir? Reines Zufallsprinzip … aber dazu später mehr.
 
Der ‚Engel der Klarheit‘
Ich habe in diesem Jahr viele Dinge für mich geklärt. Manches war bereits ‚klar‘ – weil eben offensichtlich. Für solche Situationen fehlte oftmals nur ein kleines Schrittlein. Eben das zu tun, was mir mein Verstand oder mein Herz schon lange zugeflüstert hat.
Der größte Teil der zu klärenden Dinge lag verborgen im Nebel des Alltages und musste von mir erstmal gefunden werden. Eine Frage, die mich auf dieser Suche permanent führte: Um was geht  es überhaupt? Was zeigt sich, wenn der Nebel sich lichtet?
Ganz schön kräfteraubend, dort hin  zu gelangen. Und „NEIN!“ es war gar nicht so viel Mut notwendig, in diesen Nebel hineinzugehen. Es ging eher um Stolz. Um den Stolz, mich mit der sich dann zeigenden Thematik auch ein Stück weit ‚nackig‘ zu machen. Und zuzugeben:
 
Ich bin gar nicht so selbstlos, wie viele von Euch glauben!
- Ich bin gar nicht so selbstlos, wie ich oft vorgebe! Ich verfolge durchaus meine Ziele.
- Ich bin gar nicht so schlau, wie ich oft vorgebe! Nichts demütigt mich mehr, als von anderen als unfähig wahrgenommen und abgewertet zu werden.
- Ich bin gar nicht so stark, wie ich oft vorgebe! Ich habe Angst davor, nicht angenommen zu werden, wenn ich schwach bin.
- Und: ich bin gar nicht so diszipliniert, wie viele von mir annehmen! Der Preis dafür, vieles hinzubekommen ist oft zu hoch… Das hat mir meine Gesundheit in diesem Jahr gezeigt. Klar und deutlich. Danke! Engel der Klarheit.

Und so schlage ich das Buch von Anselm Grün wie jedes Jahr im Zufallsprinzip auf: ‚Der Engel der Freiheit‘. Und ich schmunzle, welche höhere Kraft meine Hand da wohl geleitet hat?
 
‚Engel der Freiheit‘ - Pater Anselm Grün schreibt:
„ … Das deutsche Wort Freiheit kommt von der indogermanischen Wurzel prai. Das heißt: schützen, schonen, gern haben, lieben. … Die Germanen nannten den, den sie liebten und daher schützten, einen freien Menschen …" Im Kapitel "Engel der Freiheit" steht weiter: „ …  Die Griechen kennen drei Worte für Freiheit:
  1. Eleutheria ist die Freiheit, dort hinzugehen, wo ich will.
  2. Parrhesia ist die Redefreiheit. Frei sind wir erst, wenn wir uns so zeigen können, wie wir sind, wenn wir unsere Wahrheit auch von andern aussprechen können.
  3. Autarkia ist die Selbstverfügung und Selbstbestimmung; das innere Gefühl der Freiheit, Herr über sich selbst zu sein.  …“

In diesem Sinne wünsche ich Euch von Herzen ein freies 2018!
 

PS - Postskriptum

Wo brauchst Du Mut, um loszugehen?  Und wo gilt es, den Stolz zur Seite zu schieben, um weiterzukommen?     
Was würdest Du tun, wenn Du - in jeglicher Hinsicht - ein freier Mensch wärst?

... denkt mal drüber nach!      
 
 
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Die Tanja Köhler ®
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