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Ein(en) TRAUM-LEBEN in einem Wohnwagen, der in der Wand eines Kriegsbunkers steckt

 
Ein(en) TRAUM-LEBEN in einem Wohnwagen, der in der Wand eines Kriegsbunkers steckt
 
 Warum überall „OBEN“ ist ... zumindest gefühlt....
„Mama! Mama! .... Schau mal! ... Schau mal da oben!!!!  Der Wohnwagen!! Kannst du ihn sehen? ... Da oben! Im Bunker!!“.
Die begeisternden Worte meines Sohnes reißen mich unsanft aus meinen bunten Tagträumen. Erschrocken blicke ich mich um und schaue wild in alle Richtungen – wie es mein Sohn mir befohlen hat  - nach oben. ... Berge. Berge wohin ich schaue. Gefühlt ist überall „OBEN“.
Wir sind gerade auf dem Weg in den Urlaub nach Südtirol. Wenn wir vom Reschenpass in das Vinschgau  einfahren wissen wir: jetzt ist es nicht mehr weit. Jetzt sind wir bald in unserem geliebten Feriendomizil Völlan – unsere gefühlte zweite Heimat. Das Örtchen Mals am Anfang des Vinschgaus hat mich bis zu diesem Ausruf meines Sohnes noch nie interessiert. Wie gesagt: bis zu diesem Ausruf ...
 
Ein Wohnwagen in der Wand eines Kriegsbunkers – Sehnsucht Urlaub.
Und dann entdecke ich das, was meinem Sohn diesen lautstarken Begeisterungsausruf entlockt hat. Linkerhand, oberhalb von uns thront ein gigantisch großer, grauer Kriegsbunker. Mächtig und erhaben. Ohne Fenster. Und mitten aus der Mauer schaut - in schwindelerregender Höhe -  das Hinterteil eines Wohnwagens heraus. Einfach so.

„Das sieht aber seltsam aus! Wie der da wohl hingekommen ist? .... Als ob der Wohnwagen von einer Skisprungschanze gesprungen und aus Versehen inmitten der Mauer gelandet und steckengeblieben wäre.“ sage ich. "Oder einfach nur falsch eingeparkt! Oma hätte das sicherlich so hinbekommen.... ." Mika erwidert: „Neee Mama! Das ist Kunst! Das habe ich neulich auf Pro 7 bei Galileo gesehen! Den Bunker da oben mit dem Wohnwagen in der Mauer! Und Mama, weißt du was? ... Da schläft der Typ drin.... der lebt sein Traumleben“.

„Der spinnt doch einer komplett!“ denke ich leise vor mich hin. „Bestimmt so ein durchgeknallter Künstler! Aber ... echt spannend! ... Und mutig!“ ... und schon sind wir vorbei. Die Straße schlängelt sich weiter in Richtung Meran – und auf ihr Auto an Auto an Auto. Und wir in einem dieser vielen grauen Autos drin. Sehnsucht Urlaub.
 
Der muss doch einen an der Waffel haben .... der spinnt doch komplett!
In unserer Ferienwohnung angekommen und die Koffer ausgepackt, lümmle ich mich auf’s Sofa. Mein Sohn kuschelt sich zu mir und zeigt mir auf dem Tablet den Beitrag von Galileo. Die Geschichte „hinter dem Wohnwagen“ und von Bunker 23, wie der Kriegsbunker heißt. Und wie es dazu kam.
Es ist die Geschichte eines Jugendtraumes. Und seiner Erfüllung. Bevor ich das aber alles für euch jetzt zusammenfasse, empfehle ich euch: nehmt euch doch einfach die 10 Minuten und schaut den Filmbeitrag selbst an. (Klicke HIER und du bist beim Filmbeitrag)

Beeindruckend. Ziemlich beeindruckend sogar, wie da ein Mensch von Kindesbeinen an einen Traum hat und ihn sich erfüllt hat. Auch wenn der Typ sich sichtbar bereits deutlich über der Mitte seines  Lebens befinden. Er hat ihn sich erfüllt. Und er lebt ihn. Und vor allem: er genießt ihn - seinen Traum. Ich bin mir sicher: viele Menschen glauben, er hätte einen an der Waffel und halten ihn für einen Spinner. Ein Künstler eben. ... Stimmt! Ja, ein Künstler, wie ich recherchiert habe.... ein Künstler mit dem bedeutsamen Namen „Benny von Spinn“.

Über andere ein Urteil sprechen ....
Wer wäre ich, wenn ich es wagen würde, über andere ein Urteil zu sprechen? In meinem Buch schreibe ich von uns Psychologen und von den Menschen, die über uns denken, dass wir eh alle selbst einen an der Klatsche hätten. „Stimmt ja auch!“. Nicht nur Künstler und „Ver-Rückte“ spinnen. Sondern auch wir Psychologen. Und ich selbst ganz besonders. Warum würde ich sonst an den ungewöhnlichsten Stellen der Welt meinen großen schottischen Highland-Dudelsack spielen wollen? Ohne es – zumindest in den Augen von guten Dudelsackspielern -  wirklich zu können? ... Eben weil ich spinne. Zumindest ein bisschen. Durch dieses „Spinnen“ wird die Welt für mich noch bunter, als dass sie für mich eh schon ist. Und weil ich mich – wenn ich eines Tages sterben werde – genau an solche Dudelsack-Spiel-Situationen erinnern werde. Friedvoll. Im Frieden mit mir und meiner Welt.

Give Peace a Chance
Apropos „Friedvoll“. Eines der berühmtesten Lieder für Frieden auf der Welt ist „Give Peace a Chance“ von John Lennon und seiner Frau Yoko Ono. Auf Bunker 23 befindet sich ein Zaun. Nein! Nicht nur „irgendein“ Zaun. Er wurde exakt dem Soundfile - der Sound-Welle - des Refrains „Give Peace a Chance“ nachgebaut. DANKE, lieber Benny von Spinn! DANKE für deine ver-rückten Botschaften. Sie rücken die Welt in ein Licht, in der wir genau so leben sollten. Nämlich bedeutsam und nicht als Insassen eines grauen Autos in einer langen, grauen Autoschlange...
 

PS – Postskriptum

Welche (scheinbar) verrückten Dinge wolltest du schon immer mal in deinem Leben machen? Und hast dich dann nicht getraut? Aus was für Gründen auch immer? Vielleicht weil die Zeit noch nicht so weit war oder aber andere dich als Spinner bezeichnen hätten könnten? Willst du es nicht doch noch mal angehen?

Denk‘ mal drüber nach ....
 
 
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Die Tanja Köhler ®
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